Hamburg · geschlossene Beta

Google sagt 4,4. Die letzten Stimmen sagen was anderes.

umkreis ist ein Messinstrument für Vertrauen, kein Restaurant-Katalog. Es zeigt dir Orte in deiner echten Reichweite und sagt dazu, ob man ihren Bewertungen überhaupt trauen kann — gemessen, nie nach Beliebtheit.

iOS · kostenlos kein Konto nötig kein Tracking

~1,3 km · 20 min zu Fuß
Zeit 20 MIN

Reichweite ist nicht Distanz. Zieh am Regler — die Fläche ist, was du in dieser Zeit wirklich erreichst.


Der Fall, der das Projekt ausgelöst hat

Ein Abend, den man nicht zurückbekommt.

Hamburg-Eimsbüttel, Sommer 2026. Ein Smashburger-Laden steht bei 4,4 Sternen. Die aktuellen Kommentare: durchweg schlecht. Dazu rund 100–150 Bewertungen, die verschwunden sind. Der Sterne-Durchschnitt erzählt eine andere Geschichte als die Stimmen der letzten Wochen — und genau in diese Lücke fällt jeden Abend eine Fehlentscheidung.

Was Google zeigte
4,4

Ein Durchschnitt über Jahre. Er verrät nicht, ob er von heute ist, ob er gekippt ist, oder wie viele Stimmen dagegen gelöscht wurden.

Quelle: öffentliches Google-Rating
Was umkreis daraus macht
unter40
Stimmen sagen anders

Kein besserer Durchschnitt — eine andere Frage: Passt die Zahl noch zu dem, was Leute gerade schreiben? Hier tut sie es nicht.

Dieser Fall ist bis heute unser Abnahmetest.

Der Unterschied, auf den alles ankommt

Wir bewerten das Essen nicht.
Wir prüfen die Bewertung.

umkreis misst die Glaubwürdigkeit der öffentlichen Bewertung — nicht die Küche. Ein ehrlich mittelmäßiges Lokal kann bei uns vertrauenswürdig sein. Ein glänzendes 4,4 nicht.

Fremde Zahl

Die Sterne bleiben Googles

Wir zeigen sie nur als Kontrast — in einer eigenen Farbe, damit nie der Eindruck entsteht, wir hätten sie vergeben. Wir stellen unser Urteil niemals als Sterne dar.

Unsere Messung

Ein Verdikt mit offener Rechnung

Drei Verdikte, vier Signale, jedes in einem Satz erklärt: weicht der Schnitt von den jüngsten Stimmen ab? Kippt der Trend? Ist der Bewertungsstrom versiegt, während die alte Zahl stehenbleibt?

Trust ist kein Ersatz für Qualität.
Es ist die Erlaubnis, die Sterne zu benutzen.

Deshalb führt in der Liste die geprüfte Sterne-Zahl, und unser Score steht als Siegel daneben. Wir haben das anders herum gebaut und im Alltag gemerkt, dass es in die Irre führt — die Geschichte steht unten bei den offenen Fragen.

1 6 min
Kleines Lokal ohne Website
Restaurant · Schnitt und jüngste Stimmen sagen dasselbe.
★4,1 geprüft
2 11 min
Der Laden, über den alle reden
Restaurant · Der Schnitt ist alt, zuletzt kam kaum noch etwas dazu.
★4,6 teils widersprüchlich
3 4 min
Gerade erst eröffnet
Café · Zu wenig Stimmen für ein Urteil. Wir raten hier nicht.
neu

Beispielhafte Darstellung — echte Orte stehen erst in der App. Der dritte Fall ist Absicht: ein neuer Laden ist nicht „unsicher", er ist neu. Er bekommt Vorschuss auf Sichtbarkeit, nie auf Vertrauen.


Vier Anlässe, vier Zeitbudgets

Manchmal hast du 30 Sekunden.
Manchmal einen ganzen Abend.

Dieselbe Messung, vier Wege hinein. Jeder mit einem eigenen Versprechen — und einem eigenen Tempo.

Gezielt

30 SEK

Du weißt, worauf du Lust hast. Von „ich hab Hunger" zu einem Ort, dem du trauen kannst — in unter 30 Sekunden. Das ist kein Richtwert, das ist der Test, an dem wir uns messen lassen.

Highlights

SEKUNDEN

Du weißt es noch nicht. Höchstens fünf Orte, die eine harte Schwelle bestehen. Findet sich nichts, sagen wir das — statt die Liste mit Mittelmaß aufzufüllen.

Planen

MINUTEN

Ein Abend mit mehreren Stationen: vorher einkaufen, hinsetzen, weiterziehen. Das Ergebnis ist eine Reihenfolge, keine Rangliste — und eine Route nur dann, wenn wir den Weg wirklich kennen.

Neu & Bewegung

OFFEN

Was sich im Kiez bewegt: neu eröffnet, plötzlich viel besprochen. Bewegung ist die Eintrittskarte — Vertrauen bleibt der Türsteher.

in Arbeit

Anti-Scope

Was umkreis nie tun wird.

Eine App, die gekaufte Glaubwürdigkeit misst, kann sich ihre eigene nicht kaufen. Diese Liste ist deshalb kein Marketing — sie ist die Bedingung, unter der das Produkt überhaupt Sinn ergibt.

Kein Platz gegen Geld

In keiner Form. Kein Sponsoring, kein Badge, keine Provision, keine „empfohlen"-Zeile. Ein Ranking, das man kaufen kann, ist genau das Problem, gegen das wir gebaut haben.

Keine Sterne von uns

Unser Urteil ist eine Zahl mit Begründung und ein Wort dazu — nie ein Stern. Ein Verdikt ohne Begründung wäre nur ein Stern mit anderem Namen.

Keine Kommentar-Sammlung

Wir speichern keine Bewertungstexte und keine Autorennamen — weder fremde noch eigene. Wir lesen nur, was offiziell verfügbar ist, und behalten davon die Rechnung, nicht den Text.

Kein Tracking, keine Pushes

Kein Analytics-SDK, kein Werbe-Profil. Keine Benachrichtigung ohne echten Anlass. Dein Filterprofil bleibt auf deinem Telefon — wir sehen es nie.

Kein Auffüllen

Wenn in deiner Reichweite nichts über der Schwelle liegt, sagen wir das. Eine halbvolle Liste ist ehrlicher als eine volle, die Mittelmaß nach oben schiebt.

Kein Raten

Zu dünne Datenlage heißt „unsicher", nicht „vermutlich okay". Ehrlichkeit schlägt Vollständigkeit — auch gegenüber unserem eigenen Score.


Wen wir suchen

Wir suchen keine Tester.
Wir suchen Mitdenker.

Die App läuft. Was fehlt, ist der Rückkanal: Wir haben bisher genau eine Person, die sie täglich benutzt — und jede Erkenntnis über das Produkt stammt von ihr. Das ist die ehrlichste Aussage, die wir über unseren Stand machen können.

Wer oft draußen isst

Wenn du mehrmals die Woche entscheidest, wo du hingehst, triffst du genau die Entscheidung, um die es hier geht — und merkst sofort, wenn unser Urteil daneben liegt.

Aufwand: die App im Alltag benutzen und uns sagen, wenn sie Quatsch erzählt.

Wer mitdenken will

Unten stehen vier Fragen, die wir wirklich nicht entschieden haben. Keine Umfrage-Deko — an jeder hängt eine Weiche, die das Produkt verändert. Deine Antwort landet direkt bei uns.

Aufwand: ein Absatz zu einer Frage, die dich interessiert.

Wer seinen Kiez kennt

Wir fangen mit Hamburg an, Stadtteil für Stadtteil. Wer weiß, welcher Laden zu Unrecht glänzt und welcher zu Unrecht übersehen wird, findet unsere Fehler schneller als jeder Test.

Aufwand: uns sagen, wo wir in deinem Viertel danebenliegen.

Was wir nicht suchen: Reichweite. Es gibt keinen Empfehlungs-Code, keinen Bonus fürs Weitersagen und keine bezahlten Posts. Wenn umkreis wächst, dann weil der Befund selbst etwas taugt — alles andere wäre die Selbstwiderlegung des Produkts.


Anmeldung

Auf die Liste.

Wir laden in Kiez-Wellen ein — nicht aus Knappheits-Taktik, sondern weil die App außerhalb Hamburgs derzeit ehrlich nichts kann. Vier Angaben, keine davon Pflicht außer der Mail.


Woran wir gerade hängen

Vier Fragen, die wir nicht entschieden haben.

Das hier ist keine Umfrage zur Zierde. An jeder dieser Fragen hängt eine Weiche, an der das Produkt in zwei verschiedene Richtungen laufen kann — und bei jeder gibt es ein gutes Argument für beide Seiten. Aufklappen, lesen, widersprechen.

Beim Mittagessen in Hamburg zeigte die App reihenweise dasselbe grüne Siegel — auch bei einem Laden mit 3,9 Sternen. Fachlich war das korrekt: unser Score sagte „diese 3,9 ist glaubwürdig". Gelesen wurde: „dieser Laden ist top".

Damit produzierte die App genau den Fehler, gegen den sie gebaut ist — nur mit unserer eigenen Zahl statt Googles. Wir haben die Anzeige umgebaut, aber die eigentliche Frage ist offen: woran soll man auf einen Blick sehen, warum ein Ort vor einem anderen steht?

Ein Weg

Die Rangfolge erklärt sich selbst — ein Halbsatz pro Zeile, warum dieser Ort hier steht.

Der andere

Weniger Zeilen zeigen. Wenn vier Orte gleich gut sind, sind es vielleicht drei zu viel.

Die Idee: Du bewertest mit ein paar Reglern, anonym, ohne Kommentarfeld und ohne Namen. Damit gäbe es nichts zu moderieren, nichts zu speichern, keinen Autorennamen — und ein Signal, das nicht von Google kommt.

Der Preis: Ein Regler sagt nie, warum. Und in dem Moment, in dem wir eigene Bewertungen sammeln, sind wir ein Stück weit das, was wir nicht sein wollten.

Dafür

Eigene Stimmen aus dem Kiez, unmanipulierbar, ohne Textmüll und ohne Datenschutz-Problem.

Dagegen

Wer wenige Nutzer hat, hat wenige Stimmen — und wenige Stimmen sind leicht zu kippen.

Der Planen-Modus baut eine Runde mit mehreren Stationen — der einzige Teil der App, der von Natur aus mehrere Menschen betrifft. Trotzdem kann ihn heute niemand weiterschicken.

Der Haken: Wer den Link bekommt und die App nicht hat, braucht ein Ziel. Das wäre eine Webseite, auf der die Runde steht — und damit ein zweites Produkt neben der App, das wir bewusst nicht wollten.

Ein Weg

Eine reine Vorschau-Seite: die Runde zum Ansehen, ohne Karte, ohne Scan, ohne Konto.

Der andere

Gar nicht teilen. Wer mitkommen will, hat die App — alles andere verwässert das Produkt.

Unsere Regel lautet: Vorschuss auf Sichtbarkeit, nie auf Vertrauen. Ein neuer Laden taucht auf, bekommt aber kein Verdikt und keine Zahl — er steht als „neu" da, ohne Urteil.

Nur: Reicht das? Ein Ort ohne Verdikt sieht neben drei geprüften schnell aus wie der Verlierer — obwohl über ihn schlicht noch nichts bekannt ist. Genau die Läden, die Aufmerksamkeit am nötigsten hätten, könnten so untergehen.

Ein Weg

Neue Orte bekommen einen eigenen Platz im Ergebnis — sichtbar, aber klar getrennt vom Gemessenen.

Der andere

Erst zeigen, wenn genug Daten da sind. Ein Ort ohne Befund ist für ein Messinstrument kein Ergebnis.

Eine Meinung zu einer dieser Fragen? Sie gehört ins Feld bei der Anmeldung — wähle „Mitdenken", dann klappt das Textfeld auf. Wir antworten selbst.